- Die Drohungen -
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   Nach zwei Jahrtausenden bleiben nun nur 30% der Mauer übrig, die China durchzog. In der Gegend von Yulin bedecken die Sandwüste von dem Ordos-Plateau allmählich den Ming-Abschnitt. Letzterer hatte den alten Grundriss von dem ersten Kaiser ersetzt, der den Grundriss des Qin-Reiches bedeckte. Heute jedoch hat die Regierung einen Wiederaufforstenplan eingeführt, um jenen Teil der Mauer instand zu halten. Außerdem wurde der Sand eines Wachturms in gutem Zustand weggeräumt. Die Mauer hat auch zahlreiche Erdbeben erlitten, die sie manchmal von mehreren Metern geschoben haben.

Die unter dem Sand vergrabene Mauer

   Die Mauer leidet auch unter der ständigen Plünderung der Einwohner, auch, wenn diese ausdrücklich verboten ist. Die Regierung aber hat eine Zwei-Klassen Politik, denn sie leistet sich, ganze Abschnitte für ihre neue Autobahne zu einreißen, wie in den Gegenden von Ningxia, Shanxi und Gansu. Mongolei tut dasselbe mit den Resten von der Mauer auf den Gebieten des Zhao-Reiches. Die schönsten Granitsteine werden auf dem Markt verkauft und  der « Pelz » der Mauer wird als Dünger verwandt. In einem ganz anderen Ton fand eine um die halb tausende Menschen versammelnde Free-Party in Jinshanling statt, die einige wichtigen Vandalismen verursacht hat. Immer schon ist die Mauer ein Opfer der Graffitis gewesen.

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