- Ende einer Sage -
- :

   Trotz allem, was wir lesen und hören können, ist die Chinesische Mauer von dem Mond aus nicht sichtbar. Eine jüngste chinesische Erforschung hat diesem historischen Rätsel ein Ende gesetzt : mit Hilfe der theorischen Erforschung, der Erprobung durch Fernabtasung (Technik von Studium der Erdoberfläche durch Analyse und Verarbeitung von Bildern, die zum Beispiel aus Satelliten herkommen) und mit Hilfe der Überprüfung vor Ort haben die Wissenschaftler diese Bestätigung widerlegt, die sich bis in den Schulbüchern befand. Dieses Gebäude ist nur durch Fernabtasungstechniken mit hoher Bildauflösung entzifferbar.

   Außerdem ist die aus Ziegeln und Erde gebaute Chinesische Mauer weder ein glitzender Körper noch ein mächtiger Reflektor, was ihr keinen ausreichenden Kontrast verleiht. Dem visuellen Prinzip der Wahrnehmbarkeit vom menschlichen Auge entsprechend kann ein Mensch einen zehn Meter breiten Turm ab einem in sechs Kilometern gelegten Ort sehen. Diese Distanzen sind von weitem geringer als die Höhe des Weltraums, um so mehr, als die Chinesische Mauer weniger als fünf Meter breit ist.

Selbst bei wolkenlosem Himmel ist jenes Wunder vom Mond aus nicht sichtbar.

   Diese « Entdeckung » ist ganz neu, da am 11. Mai 2004 die Europäische Weltraumagentur auf der Aufnahmeseite ihrer Internet-Site ein am 25. März vom Satelliten Proba genommenes Bild in hoher Bildauflösung veröffentlicht hat, das « die Grosse Chinesische Mauer aus dem Himmel gesehen » heisst. Seine Legende behauptet, der feine Strich sei die Mauer, der oben rechts zickzackt. Dieser Meldung zufolge können Luftschiffer mit bloßem Auge die Chinesische Mauer sehen, wenn die Wetter- und Lichtbedingungen erfüllt sind. Am 19. Mai 2004 hat die Europäische Weltraumagentur eine andere Meldung veröffentlicht. Letzterer nach hätten sie das Bild, worum es geht, falsch interpretiert, indem sie einen sich in den Miyun-Stausee stürzenden Fluss für die Chinesische Mauer fälschlicherweise gehalten hätten.

      Empfangsseite   |  Kontakt   |  Plan der Internetseite   |  Version française  |  English version  | Copyright © 2005-2010 Duret Hubert